Wer an Peru denkt, denkt oft an die Inkas und an die berühmte Inka-Stadt Machupicchu. Wochenlang war beides für mich weit weg, ich bewunderte Prä-Inka-Kulturen in Nordperu (siehe meine Postings hier und hier dazu) oder in einem Museum in Lima … und ich tue es immer noch. Die Prä-Inka-Kulturen faszinieren mich eindeutig mehr als die Inkas.
Ich gebe zu, die Inkas bauten beeindruckende Steinmauern, die völlig ohne Mörtel oder ähnliches auskommen. Glatte, teils riesige, tonnenschwere Steine passen perfekt aufeinander. In der Stadt Cusco gibt es fast an jeder Ecke diese alten Inkamauern. (Foto: Inkamauer in Cusco mit dem berühmten 12-seitigen Stein).
Grössenvergleich: unserer Führer vor einer Inkamauer, die Steine sind
teilweise über 4m hoch. Keiner weiss, wie die tonnenschwerden Quader vom gegenüberliegenden Berg herübergeschleppt wurden. Die schmalen Steine dazwischen sind vermutlich zur Erdbebensicherheit. (Inkastadt in Ollantaytambo, ein Preis für den, der diesen Namen richtig und schnell aussprechen kann!)
Die unzähligen steinernen Terassen im “heiligen Inkatal”, auf denen Landwirtschaft betrieben wurde, sind auch beeindruckend. (Foto: Ruinen von Pisaq).
Und natürlich Machupicchu. Da es am Abend zuvor heftig geregnet hatte, liess ich meinen Plan sausen, vom Tal auf den Berg hochzukraxeln und nahm den teuren Bus. Durch den Dschungel ging es in Serpentinen den Berg hoch. Zu dritt liefen wir zum Aussichtspunkt und freuten uns über das tolle Wetter und die herrliche Aussicht, dann erkundigte jeder von uns alleine die Anlage.
Auf den Terrassen der Inkastadt grasen einige Lamas. Das hier war so freundlich, so perfekt im Bild zu stehen und mich nicht mal anzuspucken.
Nach einer Stunde zog der Himmel zu und später fing es an zu regnen. Wir waren zur richtigen Zeit da oben gewesen: bevor der Regen kam, und am Heiligabend waren wir nahezu alleine da oben.
Kleine Nebenbemerkung zum Thema alleine reisen oder in Gruppen reisen: nachdem ich anfangs immer schön bei meinem Grüppchen geblieben bin, mache ich mehr und mehr alleine, für ein paar Stunden oder einen ganzen Tag. Einen Museumsbesuch oder Ausflug, alleine Bus fahren (da muss man sich erstmal durchfragen wo der abfährt), ein Schwatz mit den Einheimischen…
Im Macchupicchu war ich noch Single, so dass mich einer der Parkwächter am liebsten gleich zu seiner novia (Verlobten) machen wollte. Am nächsten Tag, als ich alleine mit dem Gemeinschaftstaxi nach Cusco zurückfuhr, erwähnte ich beiläufig meinen novio, der im Hotel auf mich warte; und auf die Nachfragen des Taxifahrers schmückte ich die Story noch ein wenig aus – und hatte meine Ruhe.
Ich mag beides, das alleine Reisen und das Gruppenreisen. Ich bin froh, dass die Peruanerin(nen) in meinem Reisegrüppchen immer so tolle Preise aushandeln können, egal ob für Taxi, Hotel oder Alpaka-Pullis (ich müsste da wohl sehr oft eine Art inoffiziellen Ausländer-Aufschlag bezahlen). Dass wir uns untereinander austauschen und weiterhelfen können und so weiter. Aber manchmal hab ich auch gerne meine Ruhe vor ihnen und ziehe alleine los.
Even after visiting the inca city of Machupicchu, I´m still more fascinated by pre Inca cultures. I have to admit that the incas built impressive walls, sometimes with really big and heavy stones, so perfectly put into shape that no glue is necessary to hold together the stones. In the city of Cusco, there are still a lot of these inca walls (first photo, a wall with the famous 12 sided stone). Second photo: our guide in front of a inca wall (in Ollantaytambo), to give you an idea how tall they are (more than 4 meters). No one knows how they have been transported from the mountain down to the valley and from there up to the town located on another mountain.
Oh and sure, Machupicchu is impressive, too. We were lucky to have nice weather conditions for an hour or so, then the clouds came and later rain. On the 24th of december, there were really very few tourists up there. Nearly more Lamas then tourists
One of the lamas posed for me, perfectly in front of the panorama of the inca ruins.
Just a little anecdote about travelling alone: in Macchupicchu, during a rain break I chatted with one of the guardians. When he heard that I´m single, he wanted me to become his novia (fiancée). The next day, when I took a sort of shared taxi back to Cusco, I briefly mentioned my novio who was waiting for me at the hotel, and when the taxi driver asked, I told him more details of this false story…


Hallo Noemi,
von Till haben wir gerade gehört, dass du in Peru bist. Das ist ja wahnsinnig. Ingrid Hess und Bruno Weber haben diese
Reise auch in den Sommerferien gemacht und uns schon viel erzählt, deshalb kommt mir schon alles irgendwie bekannt vor. Die Sache mit dem Block finde ich super. Heute hat man schon tolle Möglichkeiten mit den Daheimgebliebenen in Kontakt zu bleiben. Ja, wir haben Weihnachten gut überstanden. Da ich die Mesnervertretung für ein jahr mache, war Marco und ich eigentlich die ganze Zeit in der Kirche, so konnten wir schon zu Hause nicht mit unseren Kindern streiten und hatten deshalb eine recht harmonische Weihnachten. Christian kommt am 01.01. von Wien für ein paar Tage. Da freuen wir uns schon alle sehr.
Dir liebe Noemi noch schöne, interessante Urlaubstage, komm wieder gut heim und bin schon gespannt auf deinen nächsten Bericht und Bilder. Alles ist sehr interessant.
Viele liebe Grüße von uns allen
Hega
Hallo Noemi
so völlig unabhängig von deinem Blogbeitrag …. (doch deine Reise ist sehr spannend!)
aber von unserem gemeinsamen Sylvesterfest blieb übrig, dir auch ein schönes neues Jahr zu wünschen und wir hofften alle, dass dein Sylvester so schön war wie unseres!
Also liebe Grüße von Deborah, Tim, Lesmana, Melanie, Manfred, Gudrun, Helmut und mir!
Bonne année , mistinguette noémie,
garde en memoire tous ces moments magiques pour debuter l’année en pleine forme.
Bizzz volantes
Liebe Noemi,
schönen Dank für Deine persönliche Mail vom Dezember ! Für das neue Jahr sende Dir ein herzhaftes “Glück auf” und wünsche Dir nur das Allerbeste, alles – Liebe und Gute !!
Möge Deine Reise so interessant und ohne Gefährdungen/Ärger irgendwelcher Art verlaufen, wie bisher.
Leider ist Dein letzter Eintrag schon eine Weile her… So hoffe ich, dass es Dir gut geht, Du das neue Jahr gut beginnen konntest. Und natürlich hoffe ich auch, dass ich demnächst mehr von Dir via Blog lesen und sehen kann. Ich verfolge sehr gespannt Deine Reiseimpressionen.
Während Du im schönen Peru die sommerlichen Temperaturen genießt, haben F. und ich uns nach Weihnachten im winterlich verschneiten, sehr romantischen Bad-Urach für zwei Tage aufgehalten, haben Glühwein getrunken am Abend auf dem wunderschönen Marktplatz bei weihnachtlicher Giebelbeläuchtung der alten Fachwerkhäuser, sind zum vereisten Wassefall gewandert und haben anschließend noch die Höhe zur alten Burgruine Hohenurach erklommen. Wie immer sehr interessant waren die Besuche bei F.`s alten Tanten in Urach und Hülben, die trotz hohen Alters noch sehr fit sind, zumindest die 90.-jährige Tante Lyde, die per Internet und Mail mit Gott und der Welt kommuniziert. Das Eintauchen in eine ganz andere(urschwäbische) Welt war wie immer wieder ein Erlebnis der besonderen Art.
Liebe Noemi, lass es Dir gut gehen und bleib gesund! Viele gute Erlebnisse und Eindrücke in Peru wünsche ich Dir.
Sei herzlichst gegrüßt von Deiner
Mu.
Hi Noemi,
happy 2010 to you!
so now you are committed eheh
does it work also with girlfriends over there? uhm can you give them my phone number maybe ?
)
kisses from India
Michele
Hallo!
Danke, Helga und Mama, für eure “Weihnachtsberichte”!
Andrea, bei eurer Silvesterparty wär ich gerne dabei gewesen, vielleicht nächstes Mal…
Dan, je te comprends mieux, moi aussi je suis infecté par le virus de voyager loin… bonne année à toi!
Michele, so you made it to India! Hope you make interesting and enlightening experiences over there!